Veranstaltungen

 

 
 
 
 





Die Schriftstellerin Malwida von Meysenbug und der Komponist Richard Wagner: Eine schwierige Beziehung. Vortrag mit Bildern und Musik
 

Wann? Sonntag, den 7. Mai 2017, 11.00 Uhr
Wo? Stadtteilzentrum Vorderer Westen (Friedenskirche), Elfbuchenstr. 3
Referentinnen: Prof. Eva Rieger
und Dagny Beidler (Urenkelin Richard und Cosima Wagners)

Malwida von Meysenbug schwärmte von Wagner, ohne eine Note von ihm zu kennen - seine Schriften zur Zukunft des Theaters faszinierten sie. Es wird auf die missglückte erste Begegnung eingegangen, auf die eine lange, sehr enge Freundschaft folgte. Zeitweilig lebte sie in der Bayreuther Wahnfried-Villa mit der Fam. Wagner zusammen. Zwischen dem nationalkonservativ überzeugten Wagner und der liberal-demokratischen Meysenbug gab es viele Streitpunkte, zu denen der Antisemitismus gehörte, den Malwida von Meysenbug geißelte.

Eintritt: 6/4 Euro

Malwida von Meysenbug-Gesellschaft. Kooperationspartner: Archiv der dt. Frauenbewegung und Richard Wagner-Verband




Märchenfrau und Malerdichter
Ein Briefwechsel zwischen Malwida von Meysenbug und Ludwig Sigismund Ruhl

Der Maler, Akademieprofessor und Direktor der Kasseler Bildergalerie Ludwig Sigismund Ruhl wurde 1794 in Kassel in einer Künstlerfamilie geboren. Als Freund der Brüder Grimm und der Familie Meysenbug wurde er zum Märchenerzähler der kleinen Malwida , die sich in ihren „Memoiren einer Idealistin“ lebhaft daran erinnert.
Im hohen Alter erhält er einen Brief aus Italien, dem Land seiner intensivsten Jugendeindrücke, von Malwida von Meysenbug. Auftakt zu einem regen Briefwechsel, der erst mit seinem Tod 1887 endet.

Einführung: Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
Lesung: Dr. Claudia Gäbert-Gallo und Alfred Röver

 Wann: Dienstag, den 28. März 2017, 19.00 Uhr
Wo: Stadtbibliothek Kassel
Eingang: Obere Königsstraße 8 / Obere Karlsstraße

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der
Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
mit der Stadtbibliothek Kassel.
Eintritt: 5 € / 3€ ermäßigt.

Der Vorstand der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.


Einladung zum Neujahrsempfang 2017
 

Wann? Mittwoch, den 18. Januar 2017, 18.00 Uhr
Wo? Buch + Kunst Loft des Antiquariats
W. Jenior in Kassel, Marienstr. 5

Wir geben einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.

In diesem Jahr feiern wir den 200sten Geburtstag von Malwida von Meysenbug mit verschiedenen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf gute Gespräche und darauf, mit Ihnen auf das neue Jahr anzustoßen!

Mit vielen Grüßen
Der Vorstand der MvM-Gesellschaft


Alle Jahre wieder … - Herzliche Einladung

wir laden Sie wieder ein zu unserer Adventsfeier am

Mittwoch, den 14. Dez. 2016, ab 16 Uhr

ins Bahnhofscafé der Künstlerin Kordula Klose in Calden-Fürstenwald.

Ausgehend von Überlegungen Malwida von Meysenbugs zu den Veränderungen, die sie in Italien in der Weihnachtszeit und dem Weihnachtsfest in Rom beobachtete und der Bedeutuung des Presepe (der Krippe) besonders in Neapel, wollen wir miteinander ins Gespräch kommen – bei Kaffee und Kuchen und …

Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen, denn Kordula Klose öffnet das Café exklusiv für uns!

Wie kommt man hin? Mit der Regiotram 4 Richtung Zierenberg Bahnhof.

Bsp.: KS-Rathaus 15.18 ab und 15.51 an Calden-Fürstenwald Bahnhof, also ganz bequem.


Einladung

zum 200. Geburtstag von

Malwida von Meysenbug

Freitag, 28.10.2016, 17 Uhr

im

Stadtmuseum Kassel
Ständeplatz 16
34117 Kassel


Festprogramm


Begrüßung durch die 1. Vorsitzende:
Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
·
Louis Spohr: 9. Violinkonzert, 2. Satz
·
Grußwort der Stadt Kassel:
Stadträtin Anne Janz
Dezernentin für Schule, Jugend, Frauen
·
Clara Schumann: Romanze No.1
·
Festvortrag von Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer:
Malwida von Meysenbug
„Geboren in der Kasseler Oberneustadt …“
·
Fanny Hensel-Mendelssohn:
Adagio für Violine und Klavier
·
Lesung aus Malwida von Meysenbugs
„Memoiren einer Idealistin“:
Heidi de Vries / Schauspielerin
·
Clara Schumann: Romanze No.3
·
Empfang im Turm mit Blick über Kassel


* Musikbeiträge durch Solisten des
Kammerorchesters Louis Spohr:
Katalin Hercegh - Violine
Xin Tan - Klavier

 


Einladung zur Exkursion nach Bad Karlshafen

am 8. September 2016

Warum Bad Karlshafen?

Bad Karlshafen gilt als einmaliges städtebauliches Projekt europaweit.

Gegründet wurde die Stadt von Landgraf Karl von Hessen-Kassel (1654-1730).

Nachdem im Okt. 1685 der französische König Ludwig XIV. das Edikt von Nantes, das den Schutz der Protestanten (der Hugenotten), in Frankreich gesichert hatte, aufhob, lud Landgraf Karl die Verfolgten zur Einwanderung ein. Er wandte sich im Dez. 1685 direkt in französischer Sprache mit den „Concessions et Privilèges“ an die Hugenotten. Fast 4000 folgten dem Aufruf und wanderten ein. Neben der Oberneustadt in Kassel und mehreren Siedlungen auf dem Land wurde 1699 die Siedlung Sieburg gegründet, die 1710 das Stadtrecht erhielt.

1715 wurde die Stadt umbenannt in Karlshafen.

Unsere Exkursion führt uns nach Bad Karlshafen und in das dortige „Hugenottenmuseum“

Kupferstich Bad Karlshafen um 1840

Kupferstich Bad Karlshafen um 1840



 

Einladung zum Neujahrsempfang 2016
 

Wann? Mittwoch, den 20. Januar 2016, 18.00 Uhr
Wo? Buch + Kunst Loft des Antiquariats
W. Jenior in Kassel, Marienstr. 5

Wir geben einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.

In diesem Jahr feiern wir den 200sten Geburtstag von Malwida von Meysenbug mit verschiedenen Veranstaltungen, eine davon ist die Studienfahrt nach Weimar, auf die wir besonders eingehen werden.

Wir freuen uns auf gute Gespräche und darauf, mit Ihnen auf das neue Jahr anzustoßen!

Mit vielen Grüßen
Der Vorstand der MvM-Gesellschaft


Alle Jahre wieder … - Herzliche Einladung

zu unserer traditionellen Adventsfeier am Freitag, den 11. Dez. 2015, 16 Uhr im Bahnhofs-/Künstlercafé Kordula Klose im ehemaligen, sehr gemütlichen Bahnhof Calden – Fürstenwald. Bis zu der gleichnamigen Haltestelle können wir wieder ganz bequem mit der Regiotram/RT 4 (Richtung Wolfhagen) fahren.
Achtung: Fahrplanänderungen:
Am besten: Ab Kassel-Friedrichsplatz 15.16 Uhr  an Calden-Fürstenwald Bahnhof: 15.51 Uhr (mit entsprechenden Zusteigmöglichkeiten).

Bei Kaffee und Kuchen und einem passenden Text als Impuls wollen wir miteinander ins Gespräch kommen.


Die Revolution von 1848

Lesung des Kapitels "1848" aus den
"Memoiren einer Idealistin" von Malwida von Meysenbug

Es ist ein sehr wichtiges Jahr für Malwida von Meysenbug. Sie schildert nicht nur ihre Erfahrungen aus dem Revolutionsjahr in Frankfurt/Main, sondern verknüpft anschaulich politische und private Demokratie- und Emanzipationsprozesse.
 

Referenten: Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
Regina Kirsch
Alfred Röver
Wann? Mittwoch, den 25. November 2015, 19.00 Uhr
Wo? Buch + Kunst Loft des Antiquariats W. Jenior
Marienstr. 5, 34117 Kassel

Beim  anschließenden gemütlichen Beisammensein können wir miteinander ins Gespräch kommen. Eintritt frei, Spenden erbeten. Wir freuen uns auf Sie!

Der Vorstand der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft




Malwida von Meysenbug – Schopenhauer und der Buddhismus

Malwida von Meysenbug war eine Anhängerin der Philosophie Arthur Schopenhauers. Die Philosophie Schopenhauers wurde stark von den Ideen und Vorstellungen des Buddhismus und Hinduismus beeinflusst. Wie Schopenhauer war auch Malwida von Meysenbug von den Grundideen des Buddhismus und Hinduismus fasziniert. In ihren Memoiren, Veröffentlichungen und Briefen geht sie auf die Aussagen und Gedankengänge, z.B. zu Karma und Wiedergeburt ein.

Vortrag von Alfred Röver
Wann?   Donnerstag, den 17. September 2015, 19.00 Uhr
Wo?   Stadtbibliothek Kassel
Eingang: Obere Königsstraße 8 / Obere Karlsstraße

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der
Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
mit der Stadtbibliothek Kassel.
Eintritt frei, Spenden erbeten. Wir freuen uns auf Sie!!!

Der Vorstand der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft


„Malwida von Meysenbug: Blicke in die Natur“.
Von der Malerin zur Schriftstellerin

Spaziergang mit Lesungen, Vorträgen und Bildern

Die Schriftstellerin Malwida von Meysenbug (1816 – 1903) wurde in Kassel geboren. An ihrem Geburtshaus „Schöne Aussicht“ startet der Spaziergang mit dem ersten Kapitel ihres Werks „Memoiren einer Idealistin“. Hier steht der Blick in die Landschaft im Mittelpunkt. Auf dem Spaziergang werden Bezüge zu Kassel, zu den Hugenotten und zur documenta hergestellt. Beispiele aus Frankreich und Italien runden Malwida von Meysenbugs malerische und schriftstellerische Naturbeobachtungen ab.
 

Wann? Sonntag, den 31. Mai 2015, 14.30 Uhr ~ 16.00 Uhr
Wo? Schöne Aussicht / Ecke Hugenottenstraße

Zum Abschluss: Austausch im Café Bolero möglich.

Teilnahme kostenlos, Spende erwünscht. Wir freuen uns auf Sie!!!

Der Vorstand der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft




In Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel

Einführung und Lesung
von
Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer,
Alfred Röver, Regina Kirsch, Gerd Müller
 

Wann? Donnerstag, den 26. März 2015, 19.00 Uhr
Wo? Stadtbibliothek Kassel
Obere Königsstraße 8 / Obere Karlsstraße

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der
Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V. mit der Stadtbibliothek Kassel.
Eintritt frei, Spenden erbeten. Wir freuen uns auf Sie!!!

Der Vorstand der MvM-Gesellschaft


Wir laden Sie herzlich zu unserem Neujahrsempfang ein
 

Wann? Mittwoch, den 28. Januar 2015, 18.00 Uhr
Wo? Buch + Kunst Loft des Antiquariats
W. Jenior in Kassel, Marienstr. 5

Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen. Zusätzlich liest sie einen Text von Malwida von Meysenbug.

Dies wird sicher wieder ein spannendes Jahr, weil wir auf viele neue Aspekte von Malwida von Meysenbug eingehen werden.

Beim  anschließenden gemütlichen Beisammensein können wir miteinander ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns auf Sie!!!

Der Vorstand der MvM-Gesellschaft


Alle Jahre wieder … - Herzliche Einladung

Auch dieses Jahr laden wir Sie und Ihre Freunde und Freundinnen zu einer kleinen adventlichen Feier mit Kaffee, Kuchen, Glühwein und einer, zur Jahreszeit passenden, Lesung ins Bahnhofs-/Künstlercafé von Kordula Klose in Calden-Fürstenwald ein.

Wir freuen uns, wenn Sie am Freitag, den 12. Dezember 2014,  um 16.00 Uhr ins Künstlercafé kommen.

Das Café befindet sich in dem ehemaligen, sehr gemütlichen Bahnhof Calden-Fürstenwald. So heißt auch die Haltestelle, wenn man ganz bequem aus Kassel mit der Regiotram RT4 (Richtung Wolfhagen) kommen will.

Bsp.: Kassel Rathaus ab 15:18, Ankunft in Calden-Fürstenwald 15:51 Uhr

Wie immer gibt es auch Zeit für Gespräche.


30 Jahre MvM-Gesellschaft


! ACHTUNG !

Neuer Termin !
 

Lou Andreas-Salomé und Malwida von Meysenbug:
Femme fatale und Femme inspiratrice

So unterschiedlich die beiden Frauen waren, so hatten sie doch auch vieles gemeinsam.
Beide lebten ein unabhängiges selbstbestimmtes Leben in einer Zeit, in der dies die Ausnahme war, beide hatten als Schriftstellerinnen Erfolg und beide waren in den europäischen Intellektuellen- und Künstlerkreisen gut „vernetzt“.

Bildvortrag von Sabine Köttelwesch

Wann:  Dienstag, den 10. Juni 2014, 19.00 Uhr

Wann:  Mittwoch, den 10. September 2014, 18.00 Uhr

Ort: Stadtbibliothek

Eingang Obere Königsstraße 7 / Obere Karlsstraße

Anschließend würden wir uns freuen, mit Ihnen bei einer Erfrischung ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der MvM-Gesellschaft mit der Stadtbibliothek Kassel.

Eintritt frei, Spenden erbeten.



Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
lädt Sie herzlich zu ihrem Neujahrsempfang ein

 

Wann? Dienstag, den 28. Januar 2014, 18.00 Uhr
Wo? Buch + Kunst Loft des Antiquariats W. Jenior in Kassel

Der Neujahrsempfang steht diesmal unter dem Motto:

Zwei starke Frauen :
Malwida von Meysenbug und Sophie Henschel.

Nach einer Einführung in das Thema durch Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer wird Cäcilia Winter, vielen von uns bekannt durch ihre lebendigen Stadtführungen, über Sophie Henschel berichten.

Sicherlich werden wir dabei auch Unbekanntes erfahren, über das wir dann bei einem Glas Prosecco  ins Gespräch kommen können.

Eintritt frei, Spenden erwünscht. Wir freuen uns auf Sie.

Der Vorstand der MvM-Gesellschaft


Alle Jahre wieder… - Herzliche Einladung

Auch dieses Jahr laden wir Sie und Ihre Freunde und Freundinnen zu einer kleinen Adventsfeier mit Kaffee und Kuchen und einem kurzen Vortrag zu dem interessanten und durchaus spannungsvollen Verhältnis zwischen Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche ins Künstlercafé von Kordula Klose in Calden-Fürstenwald ein. Das Impulsreferat von Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer ergänzt die erfolgreiche Veranstaltung vom 29.Okt. zu der außergewöhnlichen Wohngemeinschaft von F.Nietzsche, MvM und Paul Reé in Sorrent.

Wir freuen uns, wenn Sie am Donnerstag, 12. Dezember 2013, ab 16 Uhr ins Künstlercafé kommen.

Das Künstlercafé befindet sich in dem ehemaligen, sehr gemütlichen Bahnhof Calden-Fürstenwald. So heißt auch die Haltesstelle, wenn man ganz bequem aus Kassel mit der Regiotram/ RT 4 (Richtung Wolfhagen) kommen will.

Eintritt frei




Internetauftritt Kassel-1100
Juni 2013
Malwida von Meysenbug ist Teil des 1100-Jahr-Feier-Projektes:
11 Frauen - 11 Jahrhunderte




In Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel

Am 26. April 2013 jährt sich der 110. Todestag von Malwida von Meysenbug. Aus diesem Anlass laden wir Sie, in Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel, herzlich ein.

Wann? Freitag, den 26. April 2013, 19.00 Uhr
Wo? Stadtbibliothek Kassel (Eingang Fünffensterstraße / Obere Karlsstraße)

Malwida von Meysenbug starb am 26.4.1903 in Rom, wo sie die letzten 30 Jahre ihren Wohnsitz hatte. In dieser Zeit entstand auch eine intensive Freundschaft mit Romain Rolland, dem späteren Literaturnobelpreisträger.

  • Vortrag über Malwida von Meysenbug in Rom und ihre Freundschaft zu Romain Rolland

  • Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Malwida von Meysenbug und Romain Rolland 1890-1891

  • Musikbeispiele von Beethoven und Richard Wagner

Vortragende: Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Gerd Müller

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Wein o.ä. miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie - Eintritt frei


Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
lädt Sie herzlich zu ihrem Neujahrsempfang ein

 

Wann? Donnerstag, den 24. Januar 2013, 17.00 Uhr
Wo? Henschel-Museum, Wolfhager Str. 109, 34127 Kassel

 

Sie erreichen das Museum mit den Buslinien 18 / 19 , Haltestelle Siemensstraße
 

Für die Veranstaltung haben wir ein kleines Programm zusammengestellt. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Helmut Weich und die Vorsitzende der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft, Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer, wird Ihnen Sabine Köttelwesch das Frauenprojekt zur 1100-Jahrfeier von Kassel "ehe die Spuren verwehen ..." : 11 Frauen - 11 Jahrhunderte vorstellen. Malwida von Meysenbug ist eine der 11 Frauen, mit denen sich das Projekt beschäftigt. Über sie, deren Leben auch heute noch für uns von Interesse ist und Vorbild sein kann, wird Ihnen Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer berichten.

Im Anschluss daran möchten wir gern auf das neue Jahr anstoßen und dabei mit Ihnen über Malwida von Meysenbug und das Frauenprojekt ins Gespräch kommen.

Der Vorstand

Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
Sabine Köttelwesch
Gerd Müller


Alle Jahre wieder … - Herzliche Einladung

Auch dieses Jahr laden wir Sie und Ihre Freunde und Freundinnen zu einer kleinen Adventsfeier mit Kaffee, Kuchen, Glühwein und einer Lesung ins Künstlercafé von Kordula Klose in Calden-Fürstenwald ein.

„Es würde schwer sein, inmitten einer größeren Stadt ein besser gelegenes Haus zu finden, als das war, in welchem ich geboren wurde und die ersten Tage der Kindheit verlebte. Das Haus lag in der Stadt Cassel und gehörte zu einer Reihe von Häusern, die eine Strasse begrenzten, der man mit Recht den Namen Bellevue gegeben hatte, denn…“

So beginnen Malwida von Meysenbugs „Memoiren einer Idealistin“, aus denen Marlis Wilde-Stockmeyer Texte aus Malwidas Kasseler Zeit lesen wird. Privates, Kultur, Politik.
Wie immer gibt es Zeit für Gespräche.

Wir freuen uns, wenn Sie am Donnerstag, 6. Dezember 2012, ab 16 Uhr ins Künstlercafé kommen.

Das Künstlercafé befindet sich in dem ehemaligen, sehr gemütlichen Bahnhof Calden-Fürstenwald. So heißt auch die Haltesstelle, wenn man ganz bequem aus Kassel mit der Regiotram/ RT 4 (Richtung Wolfhagen) kommen will.
Bsp.: Kassel-Rathaus ab 15.34, Ankunft in Calden-Fürstenwald 16.08 Uhr

Eintritt frei/ Spende erfreut immer

Herzliche Grüße
Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
(Vorsitzende)


HEINRICH-SCHÜTZ-SCHULE
SCHULFORMBEZOGENE GESAMTSCHULE
DER STADT KASSEL


34119 Kassel, Freiherr-vom-Stein-Straße 11
Telefon  0561 / 35071
Fax      0561 / 35072

Gemeinsame Einladung

der Heinrich-Schütz-Schule
und der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
zur Namensgebung des Neubaus als „Malwida-von-Meysenbug-Flügel“

am Montag, 4. Juni 2012, 12 Uhr
im Neubau der Schule

1930, mit Einzug in das neu errichtete Gebäude am Ende der Goetheanlage, erhielt die Oberschule für Mädchen den Namen der Schriftstellerin Malwida von Meysenbug. 1940 wurde auf Druck der Nationalsozialisten die Schule in „Heinrich-Schütz-Schule“ umbenannt.
Die Gesamtkonferenz hat sich nun entschlossen den Neubau der Naturwissenschaften nach der früheren Namensgeberin der Schule zu benennen.
Wir freuen uns, im Rahmen der Namensgebung verschiedene Projektarbeiten einer Klasse der Heinrich-Schütz-Schule zu Malwida von Meysenbug vorstellen zu können.

Heinrich-Schütz-Schule          Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V



Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft lädt ein zu einer Lesung über Theodor Althaus und Malwida von Meysenbug

Am 22. März 2012, 18 Uhr im Café Buch-Oase, Germaniastr. 14 in Kassel

Renate Hupfeld liest aus ihrer Biografie: Theodor Althaus – Revolutionär in Deutschland

Die Lebensgeschichte des Theologen, Schriftstellers und Journalisten aus Detmold ist eine spannende Reise zu den Anfängen der deutschen Einheits- und Freiheitsbewegung. In seiner Heimatstadt fühlte sich Theodor Althaus als Außenseiter, ebenso wie die junge Malwida von Meysenbug, der er dort begegnete. Der intensive Austausch gemeinsamer Ideen verlor sich in den Revolutionswirren des Jahres 1848. Die Laufbahn dieses leidenschaftlichen Vorkämpfers für demokratische Strukturen endete zeitgleich mit dem Scheitern der Frankfurter Nationalversammlung im Mai 1849 im Gefängnis. Drei Jahre später starb Theodor Althaus. Er wurde nicht einmal dreißig Jahre alt.

Renate Hupfeld: Theodor Althaus (1822 – 1852) – Revolutionär in Deutschland
Eintritt: 4 Euro, erm. 3 Euro


Alle Jahre wieder … - Herzliche Einladung

Auch dieses Jahr laden wir Sie und Ihre Freunde und Freundinnen zu einer kleinen adventlichen Feier mit Kaffee, Kuchen und einer Lesung ins Künstlercafé von Kordula Klose in Calden-Fürstenwald ein.
Wir wollen den Text „Eine Oktave tiefer, Fräulein von Meysenbug!“ aus Christine Brückners Buch „Wenn Du geredet hättest, Desdemona“ lesen. Wie sehen Sie Malwida von Meysenbug? Darüber möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns, wenn Sie am Freitag, den 2. Dezember 2011,  um 16.00 Uhr zu uns kommen.

Das Künstlercafé befindet sich in dem ehemaligen Bahnhof und ist mit der Regiotram RT 4 bequem zu erreichen.


EINLADUNG

Zu Kaffee und Kuchen anlässlich des
195. Geburtstages von Malwida von Meysenbug
und zur Einweihung unseres neuen Büros

Wann: Samstag, 29. Oktober 2011, 14:00 - 18:00 Uhr
Wo: Büro der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
  Wilhelmshöher Allee 204 / 3. OG (kein Fahrstuhl !)


Anke Hofmann (Kreistagsmitglied, Ausschuss für Gleichstellung, Soziales und Gesundheit); Regina Günther (Vorsitzende Frauen- und Familienverein Arnstadt e.V.); Angelika Kowar (Gleichstellung- und Frauenbeauftragte Stadt Arnstadt); Johanna Kielholz (Gleichstellung- und Frauenbeauftragte Stadt Immenhausen); Esther Haß (Stadträtin), Dr. Giebhardt (Leiterin des Frauenbüros in Kassel); Brigitte Bergholter und Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer (Stadträtinnen).

Partnerschaftliche Frauenpower

Die Kasseler Frauenbeauftragte und die Stadträtinnen hielten es nicht für möglich, dass die Arnstädter Frauenbeauftragte ihr Versprechen realisieren würde, das sie während des Frauenempfangs im Mai diesen Jahres gab, nämlich mit einem ganzen Bus bildungspolitisch interessierter Frauen nach Kassel zu kommen.

Am 28.10.2011 fand diese frauenpolitische Bildungsfahrt tatsächlich statt.

48 Arnstädterinnen begaben sich nach einem Empfang im Rathaus während eines literarischen Spaziergangs auf die Spuren Malwida von Meysenbugs.

In Familienzentrum „Hafen 17“ fand ein reger Gedankenaustausch statt.

Der Besuch des Archivs der deutschen Frauenbewegung rundete den informativen und ereignisreichen Tag ab.

Alle Beteiligten versicherten, dass weitere gemeinsame frauenpolitische Veranstaltungen folgen werden.




EINLADUNG
„IL VESUVIO DICE BRAVO“

Malvida von Meysenbug und Richard Wagner
Eine Freundschaft

Vortrag von Frau Prof. Eva Märtson
Präsidentin des RWVI

Wann: Freitag, 7. Oktober 2011, 19:00 Uhr
Wo: Saal der VHS Kassel
  Wilhelmshöher Allee 21

Führung durch den Rieder Schlosspark

Wir knüpfen an einen Ausflug auf den Spuren des Namens derer „von Meysenbug“ zum Rittergut Riede und der Kirche in Elbenberg vor 5 Jahren an. Diesmal konzentrieren wir uns auf den Schlosspark, den wir das letzte Mal nur kurz besuchten.
Wussten Sie schon, dass im Rieder Schlosspark auch freimaurerische Gesichtspunkte zu finden sind? Oder was der Sinnspruch auf dem Denkmal des letzten derer von Meysenbug bedeutet?

Dies und noch viel mehr erfahren Sie am Freitag, den 16. September 2011, um 15.00 Uhr. Herr Dipl.-Ing. Hans-Dieter Baller wird uns den Rieder Schlosspark zeigen. Ein kleiner Imbiss wird vorbereitet. Da die Gruppe nicht mehr als 15 – 20 Personen umfassen sollte, bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende an den Förderkreis Schlosspark Riede wäre jedoch willkommen.

Treffpunkt: 15.00 Uhr in Riede

Ihre Anmeldung erbitten wir per E-Mail oder tel. oder schriftlich an:

Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer
Virchowstr. 4
34121 Kassel
Telefon: 0561/314 98 46 (mit AB)
E-Mail:
marliswist@aol.com / Stichwort: Schlosspark Riede


„Tag für die Literatur“ am Sonntag, 29. Mai.
Unter dem Motto „Kassel spitzt die Ohren“

Das Programm:

• 11 Uhr, Goethestraße 38: Mozart-Essays / Und lerne die Mystik des Grases (Roswitha Seiffert liest).
• 11 Uhr, Schauraum Obere Königsstraße 1: Die Brüder Grimm und ihre internationale Rezeption, Vortrag von Dr. Bernhard Lauer.
• 11.30 Uhr, Schaustelle Stadtmuseum, Wilhelmsstr. 2: Kurt Kersten – ein Mann zwischen den Welten, Vortrag und Lesung mit Susanne Schaeffer und Peer Schröder.
• 12 Uhr, Eingang Botanischer Garten, Bosestraße 15: „Und mitten in der Stadt herrscht gleichwohl die Natur“, Literaturspaziergang mit Eva-Maria Keller, Hartmut Müller und Karl-Heinz Nickel.
• 13 Uhr, Murhardsche Bibliothek: Wertvoll – selten – einzigartig. Einblicke in die bibliophile Schatzkammer der Universitätsbibliothek Kassel.
• 14 Uhr, Kunsttempel: Hören ohne aufzuhören - Radiokunst seit 1929. Ausstellungseröffnung mit Lesung.
• 14 Uhr, Treppe zwischen Ottoneum und Staatstheater: Auf ein tolles Leben!! Satire von Barbara Weidemann. Lesung und Musik mit Thomas Gerner und Jochen Krajewski.
• 15 Uhr, Kulturnetz, Untere Königsstraße 46 a: Samuel Beckett und Barbara Bray: Die Geschichte einer Freundschaft. Vortrag von Marek Kedzierski (Freiburg/Paris).

• 15 Uhr, Treffpunkt Schöne Aussicht 9: Malwida von Meysenbug, die Hugenotten und Kassel: Eine Spurensuche. Spaziergang mit Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Sabine Köttelwesch.
• 16 Uhr, Werkstatt, Friedrich-Ebert-Straße 175: „Wortschatz“, Lesung und Ausstellungseröffnung des Projektes der Schreibwerkstatt Kaufungen.
• 17 Uhr, Gemeindepavillon der Christuskirche, Landgraf-Karl-Straße 70: „Gefängnis und Poesie“ – Der Dichter Wilhelm Speck (1861-1925), Vortrag von Karl Waldeck.
• 17.30 Uhr, Schauraum Obere Königsstr. 1: Text-Gespräch und Bild-Betrachtung mit Karl-Heinz Nickel und Eva Maria Keller. Ausstellung zum Fotowettbewerb „… dann leben sie noch heute – Märchenhafte Orte im Literaturland Hessen“. Bis 19. 6., Di bis So 10-17 Uhr.



10. Mai 2011 - 19.00 bis 20.30 Uhr - Frau Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer

im Stadtverordnetensaal des Rathauses

Malwida von Meysenbug – eine europäische Intellektuelle aus Kassel

Verfolgt als Demokratin und Sozialistin floh Malwida von Meysenbug aus Deutschland ins Exil nach England, wo sie andere führende politisch Verfolgte aus Deutschland, Russland, Italien, Frankreich, Polen und Ungarn traf. Sie engagierte sich für deren Kampf um nationale Unabhängigkeit.

Nationaler Freiheitskampf und übernationale demokratische Ziele bildeten keinen Widerspruch.

Malwida von Meysenbug nahm leidenschaftlichen Anteil daran und thematisierte dies in vielen Schriften.

Ein gemeinsames Ziel war die Entwicklung einer europäischen geistigen Einheit ein Ziel, das auch heute noch aktuell sein kann.


Veranstaltung anlässlich des Todestages  von Malwida von Meysenbug am 26. April:

Malwida von Meysenbug und Silke Scheuermann

Marlis Wilde-Stockmeyer und Gerda Bauer versuchen, das Lebensgefühl Malwida von Meysenbugs mit Frauenfiguren in den Erzählungen der jungen zeitgenössischen Autorin Silke Scheuermann in Beziehung zu setzen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie am Dienstag, den 26. April 2011, um 19 Uhr im Verlag und Antiquariat Winfried Jenior, Kassel, Lassallestr. 15, begrüßen könnten.


Vortrag über Charlotte Diede,
die Kasseler Freundin Wilhelm von Humboldts

 

Wann: 14. März 2011, 19.30 Uhr
Wo: Konrad-Duden-Bibliothek, Bad Hersfeld
Veranstalter: Verein für hessische Geschichte und Landeskunde e.V. ,Zweigverein Bad Hersfeld

Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.
&
die Stadt Kassel
laden Sie herzlich ein zum
Neujahrsempfang


Wann ? Donnerstag, 27.1.2011 um 1700 Uhr
Wo ? Im Rathaus / Elisabeth-Selbert-Halle

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen unser neues Jahrbuch vorstellen. Im Anschluss würden wir gern auf das neue Jahr anstoßen und dabei über Malwida von Meysenbug und die Arbeit der Gesellschaft mit Ihnen ins Gespräch kommen.


Buchvorstellung Jahrbuch 2010

Das neue Jahrbuch 2010 der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft ist erschienen. Das möchten wir mit Ihnen bei vorweihnachtlichen Köstlichkeiten und einer kleinen Lesung feiern.

Wann: am Samstag den 11.12.2010 , 15:00 Uhr (dauer: ca. 2 Stunden)
Wo: im Künstler-Café von Kordula Klose in Fürstenwald bei Calden (auch mit Regiotram RT4 erreichbar!)


"Nicht auf die Masse des Angelernten kommt es an": Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft auf dem Hessischen Literaturtag am 10. Mai 2009

Treffpunkt: 17:00 Uhr Heinrich-Schütz-Schule, Kassel

Wir machen Station an der ehemaligen Malwida von Meysenbug-Schule, so hieß die spätere Heinrich-Schütz-Schule von 1930 bis Ende 1939. Im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Anke Hertling steht das Wirken Malwida von Meysenbugs zur Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten für Frauen. Gefragt wird nach dem bildungspolitischen Vermächtnis der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin wie auch nach den Motiven der Umbenennung der Schule während der Nazi-Zeit.

Nachdenkliches zum Fest
von Malwida von Meysenbug

"Man sieht die Tannenbäumchen in Töpfe gepflanzt, vor den Kaufläden, und die neuen, eleganten Magazine strotzen von niedlichen Dingen moderner Industrie. Aber das ist ein fremdes Element, eingeführt für die Reichen und Vornehmen und auch bei denen bleibt es kalt, denn es ist nicht das Liebesfest; es ist eine Luxus- und Modesache." (Aus: Römische Weihnachten, 1894)

Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft lädt herzlich ein zur Adventslesung am 14. Dezember 2008 um 16:00 Uhr

Geburtstagslesung Malwida von Meysenbug
Lesung und Gespräch mit Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer & Elfriede Heise
am 28. Oktober 2008, 18:00 Uhr
im Kunsttempel Friedrich-Ebert-Str. 177

Eintritt: 3 Euro inkl. Geburtstagsumtrunk

Vortrag
Rund um Königin Katharina von Westphalen, König Jérôme und Malwida von Meysenbug

Referentinnen: Sabine Köttelwesch und Dr. Vera Leuschner

Dienstag, den 3. Juni 2008, Beginn: 20 Uhr, Lassallestr. 15 (Literaturbüro)
 
Malwida von Meysenbug (1816-1903) veröffentlichte hundert Jahre nach der Französischen Revolution 1889 in der Zeitschrift "Die Frau im gemeinnützigen Leben" einen höchst interessanten biographischen Aufsatz über Katharina von Württemberg, Ehefrau von Jérôme, König von Westphalen und Bruder Napoleons. Sabine Köttelwesch und Vera Leuschner stellen die verschiedenen Annäherungsweisen an die Vita dieser interessanten und charakterstarken Frau in einem Kurzvortrag und einer Lesung vor.

Lesung
Malwida von Meysenbug:
Florence. Roman aus dem viktorianischen England
Hrsg. von Ruth Stummann-Bowert


Donnerstag, den 22. November 2007
Lutherkirche 19.30 Uhr, Möglichkeit gemeinsames Abendessen Luthercafé 18 Uhr


Der in England verfasste Roman "Florence" wurde 1860 abgeschlossen und ist Malwida von Meysenbugs frühestes literarisches Zeugnis gesellschaftskritischer Auseinandersetzung. Trotz des englischen Milieus waren alle in diesem Roman aufgeworfenen Fragen auf deutsche Verhältnisse übertragbar und sind noch jetzt aktuell. "Florence" ist ein Bildungs- und Entwicklungsroman, denn es geht um den Widerspruch von autoritärer Erziehung und legitimen Bedürfnissen eines Kindes, das zu einem jungen Mädchen heranwächst und das Wichtigste vermisst: Verständnis, Liebe und Bereitschaft bei der Suche nach einem selbstbestimmten Leben. "Florence" ist auch ein Gesellschaftsroman, denn die individuelle Entwicklung vollzieht sich durch Wahrnehmung der Rollenaufteilung in der Familie und des gesellschaftlich überlieferten Wertekanons. Das im Goethe- und Schiller-Archiv / Klassik Stiftung Weimar im Nachlass Malwida von Meysenbug aufbewahrte handschriftliche Manuskript ist eine Erstveröffentlichung.

Im Rahmen des Documenta-Stadtprogramm:
Stadt im Zeit(en)sprung: Ein Spaziergang auf Malwida von Meysenbugs Spuren durch Kassel

24. Juni und 26. August 2007, jeweils 15 Uhr
Treffpunkt: Schöne Aussicht 9

Unter dem Stichwort „Zeit(en)sprung“ erkundet die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft auf einem Stadtspaziergang die jahrhundertbedingten Veränderungen der Lebens- und Wirkungsorte Malwida von Meysenbugs. Ausgangspunkt des Spaziergangs ist das Geburtshaus der Schriftstellerin an der "Schönen Aussicht" im ehemaligen "Hugenottenviertel", das einst im Auftrag von Landgraf Carl entstand. Am Beispiel des Brüder Grimm-Museums, das noch heute ein Bild der einstigen "Oberneustadt" vermittelt, wird die durch Kriegszerstörung und Wiederaufbau veränderte Stadtstruktur besonders deutlich. Als politisches Zentrum der Zeit darf ein Besuch des Friedrichsplatzes nicht fehlen: Im ehemaligen Roten Palais wurde die Petition für eine Verfassung von Kurfürst Wilhelm II. genehmigt und im Weißen Palais befand sich der Arbeitsplatz von Malwidas Vater, einem loyalen Staatsdiener. Während der politischen Unruhen von 1830/31 wurde die spätere Wohnung der Familie Meysenbug in der oberen Königsstraße zur Zielscheibe aufgebrachter Volksmassen, die Malwidas Vater ein Komplott mit reaktionären Kräften unterstellte. In Folge des Angriffs auf Leib und Leben entschied sich die Familie schließlich, Kassel zu verlassen.
Malwida von Meysenbugs Memoiren geben nicht nur einen Einblick in eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Anschaulich erzählt die Schriftstellerin auch von „ihrer“ Stadt. Ausgewählte Textauszüge und alte Stadtfotos sollen den Zeitensprung Kassels lebendig machen.


10. Mai 2007: Finissage "Texte von Malwida von Meysenbug im öffentlichen Raum"

6. Mai 2007: Programm der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft am "Tag der Literatur"

27. Oktober 2006: "Zwei starke Frauen aus Kassel". Elisabeth Selbert und Malwida von Meysenbug

9. Oktober 2006: Einweihung der Tafel für Malwida von Meysenbug an der Meysenbugstraße in Kassel

23. September 2006: "Auf den Spuren des Namens ,von Meysenbug' in Nordhessen" - Exkursion Schloss Riede

9. Mai 2006: Romain Rolland – Malwida von Meysenbug: Zeugnisse einer europäischen Freundschaft Lesung im Studio Bildende Kunst Berlin (Referent: Dr. Gerhard Schewe, Vorsitzender des Kulturrings in Berlin e.V.)

1. und 2. April 2006: Auf den Spuren von Malwida von Meysenbug - Exkursion nach Weimar

27. März 2006: Januskopf Nietzsche. Der Künstlerphilosoph in der Zeit seiner Begegnungen mit Malwida von Meysenbug und die Wirkung seiner Künstlerphilosophie auf Tania Blixen
 (Vortrag: Roswitha Seiffert)

24. Mai 2005: Klatsch, Kultur und Politik. Meysenbugs Briefe an die Mutter aus dem Londoner Exil (Vortrag Dr. Karl-Heinz Nickel, Lesung Eva-Maria Keller)

27. April 2005: Florence. Ein Roman aus dem viktorianischen England von Malwida von Meysenbug (Vortrag Dr. Ruth Stummann-Bowert, Lesung Gudrun Sander)

4. November 2004: Malwida von Meysenbugs Urteile über Frankreich vom „Second Empire“ zur „Affaire Dreyfus“ (Referent: Prof. Jacques Le Rider) Überreichung des Ehrenbriefs an Frau Elfriede Heise