Malwida von Meysenbug und die Heinrich-Schütz-Schule

Do. 21. Mai 2026
,
19:00
Uhr
Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102, Kassel

Eine gemeinsame Veranstaltung von Malwida von Meysenbug-Gesellschaft und Kassel-West e.V..
Mit Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Wolfgang Matthäus

Von 1930 bis 1940 war die erste Schule der Stadt, die Frauen das Abitur ermöglichte, nach der in Kassel geborenen Malwida von Meysenbug benannt. Mit der Umbenennung der Schule verschwand für Jahrzehnte die Erinnerung an diese bedeutende Frau das 19. Jahrhunderts aus dem kollektiven Gedächtnis der Stadt. Wer war Malwida und warum war sie 1930 einer Namensgebung würdig, ihr Name aber 1940 nicht mehr „tragbar“? Diesen und anderen Fragen widmen sich Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Wolfgang Matthäus in einer gemeinsamen Veranstaltung der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e. V. und von Kassel-West e. V. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie es zu Fortschritten und Rückschritten in der Verwirklichung gleicher Bildungschancen für Frauen im 20. Jahrhundert kam.

Eintritt frei.

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