Mit der Romantik tritt erstmals eine selbstbewusste, emanzipierte Generation von Künstlerinnen auf den Plan. Mit großer poetischer Kraft, mit brillanter Intellektualität und zum Teil mit politischer Ambition geben sie der romantischen Literatur des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts ihr unverwechselbares Gepräge.
Es waren die Romantikerinnen, die vor Lachen über Schillers „Glocke“ fast von den Stühlen fielen, die eine eigene „Schwebereligion“ gründen wollten, die kritisierten, es sei schlichte „Menschenunkunde“, wenn man glaube, eine Frau könne nur für ihren Mann leben.
Einige dieser Künstlerinnen gilt es bei diesem Vortrags- und Lesungsabend zu entdecken: Caroline Schlegel, Bettina von Arnim, Karoline von Günderode, Sophie Mereau und Rahel Varnhagen.
Eintritt frei, Spenden für die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V. erwünscht

